Lederpflege
Leder, das nicht gepflegt wird, merkt man irgendwann. Die richtigen Produkte hier sorgen dafür, dass es gar nicht erst so weit kommt.
Lederpflege fürs Auto – Geschmeidigkeit und Schutz erhalten
Lederausstattungen im Auto verlieren mit der Zeit Fett und Feuchtigkeit. Sonne, Wärme und der tägliche Gebrauch trocknen die Oberfläche aus, das Material wird hart und bekommt Risse. Eine regelmäßige Lederpflege führt dem Leder Pflegestoffe zurück, hält es geschmeidig und legt einen Schutzfilm über die Oberfläche. In dieser Kategorie findest du Pflegemilch, Lederbalsam, Lederfett und schützende Produkte für Glattleder, Kunstleder und empfindliche Lederarten im Fahrzeug.
Warum Autoleder regelmäßige Pflege braucht
Leder ist ein Naturmaterial und gibt im Laufe der Zeit seine eigenen Fette ab. Auf Ledersitzen und am Lenkrad beschleunigen Hautkontakt, Reibung und Wärme diesen Vorgang. Kommen UV-Strahlen durch die Scheiben dazu, bleicht die Farbe aus und die Oberfläche trocknet weiter. Ohne Pflege wird das Leder spröde, an den Sitzwangen entstehen feine Risse. Eine Pflege mit Feuchtigkeit und Rückfettung hält die Lederflächen elastisch und erhält den Wert deines Innenraums über viele Jahre.
Welche Lederpflege-Produkte gibt es?
Welches Pflegemittel passt, hängt von der Lederart und vom Zustand der Oberfläche ab. Diese Produktgruppen findest du in der Lederpflege:
- Lederpflegemilch und Pflegelotion für die regelmäßige Pflege von Glattleder
- Lederbalsam und Lederfett für trockenes oder beanspruchtes Leder
- schützende Produkte wie Protector, Imprägnierung und Coating
- Pflegesets mit aufeinander abgestimmten Produkten
- Farbauffrischung und Tönung für ausgeblichene Stellen
Lederpflegemilch und Pflegelotion
Eine Pflegemilch oder Lotion gibt dem Leder Feuchtigkeit zurück und zieht schnell ein. Sie eignet sich für die regelmäßige Pflege von beschichtetem Glattleder, wie es in den meisten Autositzen verbaut ist. Trage eine kleine Menge mit einem Tuch oder Pad auf, arbeite sie gleichmäßig ein und nimm Überschuss nach kurzer Einwirkzeit ab. Produkte wie die Sonax Lederpflegelotion oder Pflegemilch von Meguiar's sind dafür gängige Vertreter.
Lederbalsam und Lederfett
Lederbalsam enthält oft pflegende Öle und Bienenwachs und legt einen geschmeidigen Film auf die Oberfläche. Für stark beanspruchtes oder offenporiges Leder wie an Oldtimern greifst du zu einem Lederfett, das tiefer in das Material einzieht und es wieder weich macht. Diese Produkte eignen sich für Leder, das länger keine Pflege bekommen hat und Rückfettung braucht.
Schutz: Protector, Imprägnierung und Coating
Schützende Produkte legen eine unsichtbare Schicht über das Leder und halten Schmutz, Hautfett und Feuchtigkeit von der Oberfläche fern. Ein Leder-Protector erleichtert die spätere Reinigung, eine Imprägnierung schützt vor Flecken, und ein Leder-Coating wie das von Gyeon hält besonders lange. So bleibt das Leder länger sauber und die Farbe stabil gegen Ausbleichen.
Pflegesets und Farbauffrischung
Ein Set kombiniert Reiniger, Pflege und passendes Zubehör in einer abgestimmten Zusammenstellung und ist praktisch für die komplette Aufbereitung der Lederausstattung. Weitere fertige Zusammenstellungen findest du bei den Autopflege-Sets. Für ausgeblichene oder abgeriebene Stellen gibt es Tönungs- und Auffrischungsprodukte, die dem Leder seine ursprüngliche Farbe zurückgeben.
Reinigen vor dem Pflegen
Pflegestoffe ziehen am besten ein, wenn die Oberfläche sauber ist. Entferne deshalb vor der Pflege Staub und Verschmutzungen mit einem milden Lederreiniger oder Sanftreiniger. Passende Mittel und Bürsten findest du im Bereich Lederreinigung, weiches Anwendungszubehör bei den Pinseln & Bürsten. Auf einer gereinigten Oberfläche verteilt sich die Lederpflege gleichmäßig und der Schutzfilm hält länger.
Lederpflege auftragen – Schritt für Schritt
Reinige das Leder zuerst und lass es trocknen. Gib dann eine kleine Menge Pflege auf ein weiches Tuch oder ein Auftragspad und arbeite sie abschnittsweise in die Lederflächen ein. Behandle Ledersitze, Lenkrad und Türverkleidungen nacheinander, damit du keine Stelle vergisst. Lass die Pflege kurz einwirken und poliere überschüssiges Mittel mit einem sauberen Mikrofasertuch ab. So bleibt die Oberfläche griffig und glänzt nicht speckig. Bei trockenem Leder wiederholst du die Anwendung nach einigen Tagen.
Glattleder, Kunstleder und Alcantara
Die meisten Autositze bestehen aus beschichtetem Glattleder, das sich mit den hier angebotenen Pflegeprodukten gut behandeln lässt. Echtleder profitiert besonders von Rückfettung und Feuchtigkeit. Kunstleder braucht keine Rückfettung, eine pflegende Behandlung hält die Oberfläche aber geschmeidig und schützt vor Rissen. Empfindliche Materialien wie Alcantara und Stoffbezüge brauchen abgestimmte Produkte – dafür eignen sich die Mittel aus dem Bereich Textilreiniger. Im Zweifel testest du ein neues Produkt an einer verdeckten Stelle.
Marken für Lederpflege
Im Shop findest du Lederpflege etablierter Hersteller in geprüfter Qualität, viele davon Made in Germany. Dazu gehören Koch Chemie mit Leather Star und ProtectLeatherCare, Colourlock mit seinem breiten Leder-Sortiment, Gyeon mit Pflege und Coating, die Sonax Profiline, Dr. Wack, Soft99, Meguiar's und ValetPRO. So findest du für jede Lederart und jeden Pflegebedarf das passende Produkt.
Leder und der restliche Innenraum
Lederpflege gehört zur kompletten Innenraumpflege dazu. Einen Überblick über alle Leder-Produkte – von der Reinigung bis zur Pflege – bietet die Leder-Kategorie. Für Cockpit, Kunststoff und die übrigen Oberflächen im Fahrzeug findest du die passenden Mittel in der Innenraumpflege. So bleibt das gesamte Lederinterieur gepflegt und geschützt.
Häufige Fragen zur Lederpflege
Eine Pflege alle zwei bis drei Monate hält das Leder geschmeidig und gut geschützt. Bei intensiver Nutzung, viel Sonneneinstrahlung oder hellem Leder lohnt sich ein kürzerer Abstand, damit die Oberfläche gar nicht erst austrocknet.
Die Reinigung entfernt Schmutz, Hautfett und Flecken aus der Lederoberfläche. Die Pflege gibt dem Leder anschließend Feuchtigkeit und Rückfettung zurück und legt einen Schutzfilm darüber. Beide Schritte ergänzen sich und sollten nacheinander erfolgen.
Für helle Ledersitze eignet sich eine farblose, milde Pflege ohne stark färbende Bestandteile. Wichtig ist ein sauberer Untergrund und ein regelmäßiger Schutz, damit sich Abfärbungen von Kleidung gar nicht erst festsetzen.
Kunstleder profitiert von einer abgestimmten Pflege, auch wenn es keine Rückfettung wie Echtleder benötigt. Eine pflegende Behandlung hält die Oberfläche geschmeidig und beugt Rissen an stark beanspruchten Stellen vor.
Vor der Pflege sollte das Leder gereinigt sein, damit die Pflegestoffe gleichmäßig einziehen können. Auf einer sauberen Oberfläche hält der Schutzfilm länger und das Ergebnis wird deutlich besser.